Bericht meinbezirk.at (06.04.2011)

Wals: Über zwei Jahre hat er gesucht, der Walser Künstler Kasimiro. Jetzt hat er es gefunden, sein Atelier am Reithoferweg direkt an der Hauptstraße ins Zentrum und nur 300 m von seiner Wohnung entfernt.

WALS-SIEZENHEIM: (bb) Kasimiro – mit bürgerlichem Namen Andreas Kasimir Dullnig – war erfolgreich mit seinen Landschafts- und Städtebildern, bricht aber „jetzt zu neuen Ufern auf“ nicht nur mit dem neuen Atelier im Zentrum von Wals. Er hat seinen Expressionismus-Stil „verfeinert“ und findet Technik und Stil von Anton Faistauer faszinierend. So malt er an einem Zyklus Menschen mit ihren Abgründe, der Einsamkeit und Sexualität. „Wenn meine Mutter kommt, dann muss ich einige verstecken“, meint Kasimiro verschmilzt und holt „verdeckte“ Bilder hervor zum Herzeigen. 
Auch die Holzrahmen und das Bespannen und Grundieren macht er selber, „wobei das Naturleinen furchtbar teuer ist“. Im Kasten hat er seine wahren Schätze, die Farben. Das Geheimnis ist die Mischung: „Ich verwende Eitempera mit Hartleim und übermale dann mit Öl“, verrät er die Wirkung seiner Kolorierung und verweist mit Stolz darauf, „dass der Künstlername Kasimiro langsam aber sicher zur Marke wird“. 
Dabei hat Andreas Dullnig „viele Träume“, beschäftigt sich seit fünf Jahren auch mit der Mystik der Kelten und hat hier gemeinsam mit dem Walser Filmemacher Josef Kriechhammer auch ein Stück in Reimen verfasst, das er zur Krampuszeit aufführen möchte, um den Mitwirkenden und Zuschauern der beliebten Krampusläufe einen „Spiegel der wahren Herkunft“ vor Augen zu halten. Bis es so weit ist, muss Kasimiro allerdings einiges an Widerstand überwinden, den es nicht nur bei den Krampuspassen gibt.